Sidney Lanier (1842-1881 / Macon / Georgia)
An Frau Nannette Falk-Auerbach.
Als du im Saal mit deiner himmlischen Kunst
Beethoven zeigst, und seinem Willen nach
Mit den zehn Fingern fuehrst der Leute Gunst,
Zehn Zungen sagen was der Meister sprach.
Schauend dich an, ich seh', dass nicht allein
Du sitzest: jetzt herab die Toene ziehn
Beethovens Geist: er steht bei dir, ganz rein:
Fuer dich mit Vaters Stolz sein' Augen gluehn:
Er sagt, "Ich hoerte dich aus Himmelsluft,
Die kommt ja naeher, wo ein Kuenstler spielt:
Mein Kind (ich sagte) mich zur Erde ruft:
Ja, weil mein Arm kein Kind im Leben hielt,
Gott hat mir dich nach meinem Tod gegeben,
Nannette, Tochter! dich, mein zweites Leben!"
PoemHunter.com Updates
-
Autistic Pride Day
June 18
-
Happy Birthday Geoffrey Hill!
English poet, professor emeritus of English literature and religion
-
Happy Birthday George Essex Evans!
(1863-1909) Australian poet
-
World Day to Combat Desertification and Drought
Theme 2013: Drought and water scarcity
Top 500 Poems
-
Phenomenal Woman
Maya Angelou
-
The Road Not Taken
Robert Frost
-
If You Forget Me
Pablo Neruda
-
Still I Rise
Maya Angelou
-
Dreams
Langston Hughes
-
Annabel Lee
Edgar Allan Poe
-
If
Rudyard Kipling
-
Stopping by Woods on a Snowy Evening
Robert Frost
-
Invictus
William Ernest Henley
-
I Know Why The Caged Bird Sings
Maya Angelou

Comments about this poem (An Frau Nannette Falk-Auerbach. by Sidney Lanier )