Sinnloser Aufenthalt Poem by Mario, Lucien, Rene Odekerken

Sinnloser Aufenthalt

Ein Raum, gefüllt mit Stille,
Wände atmen schwer,
Zeit, zäh wie Harz,
fließt kaum, bleibt stehen.

Ein Fenster blickt ins Leere,
kein Himmel, kein Licht,
nur graue Schatten,
die nichts erzählen wollen.

Die Luft schmeckt nach Abwesenheit,
nach Vergessen,
nach gestern.

Was tun?
Die Fragen verhallen,
Antworten bleiben ungesagt.

Ein Ort, der nur ist -
ohne Grund,
ohne Ziel.

COMMENTS OF THE POEM
READ THIS POEM IN OTHER LANGUAGES
Close
Error Success