Das Buch, jenseits der Düne IX Poem by ANDRÉS SÁNCHEZ ROBAYNA

Das Buch, jenseits der Düne IX

Fleischliche Rose des Felsens, dunkler Knoten
von Blütenblättern, umarmend die Sonnen und die Monde
und die Winde, die wehten vom finsteren Meer,
Tier, das ausruht: sieh, ein Kind geht vorbei.

Du, die du Blick warst und die du regierst
die Stunden und Tage und Nächte
im Unsichtbaren, das wiederkehrt, sieh,
ein Kind verläßt deinen erstarrten Ort.

Sieh, es gibt auf dein selbstvergessenes Reich,
zieht aus für immer aus deiner Gesellschaft,
dem zarten Beisammensein. Ein Kind läßt zurück
das offene Land zwischen dem Spatz und dem Góngaro-Kaktus.

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