Das Buch, jenseits der Düne V Poem by ANDRÉS SÁNCHEZ ROBAYNA

Das Buch, jenseits der Düne V

Jeden Tag bot sich eine Seite
in dem aufgeschlagenen Buch des Lichts
meinen Augen dar. Blitzendes Weiß,
das die Schritte des Kindes betraten, es lief
über die Sonnen-Dünen!
Dann, auf dem Gras, gerann
das Blut der offenen Wunden.

O wiedergeborene Helle,
bald lernte ich lieben, bei den Orangenbäumen,
das brillante Gestein des Lichts, die Sonne,
vom Baumlaub zerschnitten, im Gras,
vervielfachte winzige Sonnen
im einfachen Wasser, in dem Becken
und den hellen Wasserrinnen. Ich lernte.

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