Es gibt keine Freiheit die Frühlingsluft
glüht und wogt um uns hin
an diesem Festtag da der letzte Schnee schmilzt
wenn die Erlenkätzchen
vom gelben Blütenstaub schwer sind
und das Land vom Wasser schwer ist
und die Augen die Menge des Lichts schwer ertragen können
wenn die Freude
kommt und mit ausgebreiteten Armen
den Berg herunterstürmt
die Lerche durch die Luft fällt
wenn der Himmel
uns in seine vollkommene Leere aufnimmt
deren Farben keinen Namen haben
blau blau blau
tausendmal alles
mit verschiedenen Bedeutungen aber
das Vorjahrsgras und die Erde
duften wie das erste Mal im Leben
und die Kiefern
beginnen zu rauschen
wenn plötzlich
vom Meer ein eiskalter feuchter Windstoß kommt
und die Wipfel der Kiefern im Himmel wiegen
gleichsam wie inmitten einer großen Traurigkeit
denn es gibt keine Freiheit
...
Read full text