Für Toni Besteni
Benvenuto Cellini hat mir sein Licht geliehen
damit ich, von einem Gitter
riessiger Palmenblätter gestreift,
hinter einem Glasfenster, typisch
für die hohen Häuser des Vedados,
das Licht dieses Erdgeschosses betrachte
in welchem der Himmel der meine ist,
während Laubstürme aus Havanna
über ihn hinwegfegen. Was für ein Licht dieses Licht
eines vielleicht in die Falle gelockten Florenz
zwischen goldgeschmiedeten Gefässen
und dem Kult des Mannes und der Frau
gewidmeten Plätzen. Das Florenz der Künstler,
das ich nicht sah, das Rom der Maler,
das Siena der schönen Goldschmiede.
Ein Streit dringt an diesen Tisch,
aus der Werkstatt von Lucagnolo
und lässt sich hier zu dieser Morgenstunde nieder.
Die Glasuren regen sich und steigen in einer Spirale auf,
die im Vers eines lateinischen Poeten endet
der ohne Stock und ohne Gebete verstarb.
Endlich bin ich in Florenz angekommen
mit jenem gleichen Licht, das die Glasuren schmiedet
und die herrschaftlichen Schnallen und Gefässe, die
der Papst in Auftrag gab. Ein Geistlicher von jenseits
der Berge singt
eine unbekannte Melodie. Ich bin beim Geplätscher
eines Platzes
und eines Klosters angekommen und Cellini erwartet mich
mit seinen Händen und Querpfeifen und Flöten und Zimbeln . . .
Ein Meer von Schönheit zwischen Cellini und mir und
dieser Sitzung,
an der ich diszipliniert teilnehme.
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