Mein Name reicht nicht,
Also hab ich zu leiden:
„Wessen Sohn bist du?",
In der Hoffnung, ich ließe
Den Namen eines Beamten fallen,
Eines Politikers oder Geschäftsmanns.
Einen Namen, der ihnen was sagt,
Wenn auch mit Neid angeschwärzt
In kleinen, sinnlosen Schwafeleien
Über Tee und Theologie.
Wenn ich dann also einen Namen ausspreche,
Den sie nicht wiedererkennen,
Zögern sie,
Krampfhaft bemüht, ihn mit einem zu verknüpfen,
Mit dem sie gerne näher bekannt wären.
Und wenn ihnen das nicht glückt:
„Was macht sie denn?"
Die bescheidene Schneiderin,
Von der ich nichts erbe
Als eine Liebesschuld.
Sie wenden sich ab
Und fragen sich, ob ich wohl lange bleibe.
Mein Name reicht nicht.
Übersetzung: Judith Zander
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