Wenn am Nachmittag die Phasen des Schweigens
Länger werden als im Winter die Schatten,
Kommt die Idee des Stilllebens auf.
Alles im Zimmer wird Bild, der Betrachter
Verschwindet allmählich durch die offenen Türen.
Das Licht streicht über Möbel und Böden, berührt
Die Teekanne, auf dem Teller die Khakifrüchte,
Macht die Konturen unverwischbar als Fixativ.
Es schreibt ein Buch der überflüssigen Dinge.
Die alten japanischen Meister malten
In der Zeit des Nichts los nurmehr Unbelebtes,
Tassen und Wandschirme. Das war genug.
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