Wie gut ich Baumwolle und Garn dieses Kissens kenne,
verletzt von meinen Träumen,
beschluchzt und verlassen,
wo ich fünfzehn Jahre lang heranwuchs.
Auf diesem Kissen, von dem aus meine Augen
den Himmel sahen
und die Reinheit der frühen Morgenstunden
und den nächtlichen Glanz,
als der Schweiß, so verwaister Dieb, und die durchscheinende Frucht
meiner Unschuld, und das Keimen des Körpers
schon fast Glückseligkeit waren.
Das zitternde Bett,
wo der Albtraum Fleisch wurde,
wo die Atmung fruchtbar war,
wagemutig wie der Regen
mit seinem lichten Gewebe und ohne jede Asche.
Und mein Bett war Nest
und ist jetzt Bestie;
kein Lack mehr auf dem Holz, dunkel,
schutzlos.
Ich werde nicht mehr in dieser Verletzung schlafen, in dieser
Ruine,
bedeckt zwischen Trümmern, ohne eingeschlagenes Laken,
ohne Liebe und Familie,
zwischen dem lebendigen Auswurf.
Und zugleich möchte ich mich
darin wärmen, sehen,
wie es tagt, wie
das Licht mir in mein Gesicht scheint, hier in meinem Bett.
Das eure, mein Vater, meine Mutter,
meine Geschwister,
wo meine Rettung euer Tod war.
...
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