Immer kommt die Klarheit vom Himmel;
sie ist eine Gabe: nicht zwischen den Dingen findet sie sich,
sondern weit darüber, und sie besetzt sie,
macht daraus eigenes Leben und Wirken.
So bricht der Tag an; so schließt die Nacht
das große Gemach ihrer Schatten.
Und das ist eine Gabe. Wer macht die Wesen
immer weniger zu Geschöpfen? Welch hohe Wölbung
hält sie in ihrer Liebe? Dringt sie doch schon zu uns,
und es ist noch früh, dringt sie doch schon
nach Art deiner Flüge von überall her
und sinkt herab, und entfernt sich, und selbst von fern
ist nichts so klar wie ihre Impulse!
Oh, nach einer Form dürstende Klarheit,
nach einer Materie, sie zu blenden,
sich selbst verbrennend bei der Vollendung des Werks.
Wie ich, wie alles, das wartet.
Wenn du das Licht mitgenommen hast, das ganze,
was soll ich dann vom Morgengrauen erwarten?
Und dennoch —das ist eine Gabe—, mein Mund
wartet, und meine Seele wartet, und du wartest auf mich,
trunkene Verfolgung, einzige Klarheit,
tödlich wie die Umarmung der Sensen,
doch Umarmung bis zum Ende, läßt nie nach.
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