Für die müden Füße eines Exilanten liegen
Mir zu steil am Königshof die Stiegen.
Zu salzig und zu bitter schmeckt mir auch das Brot,
Das mir herablassend gereicht, zu lindern meine Not.
Ein Andres wär`s gewesen, in den Blutgassen des Kriegs zu sterben,
Am Stadttor von Florenz - mein geköpftes Haupt, als so zu leben
Im Exil, wo man verschwört sich im Bestreben,
Mir Art und Wesen meiner Seele zu verderben.
Gott im Tod noch zu verfluchen: Wird eine bessre Wahl mir bleiben,
Wo ER mich doch vergaß in seinem goldnen Reich?
Der Tag des Ewigen Gerichts ist mir ganz gleich.
Denn hinter meines Kerkers blinden Scheiben
Besitze ich noch eines auf der Welt:
Die Liebe und den Glanz vom Sternenzelt.
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