Man walkt sie mir, jemand wäscht sie aus.
Ich, der ich sie von jenem Tag an
für immer zum Schmutzigen warf, um sie
nicht mehr zu waschen, und sie diente mir!
Sitzt sogar besser! Ich habe sie nicht an,
doch dort seht ihr sie alle, dort, aufgehängt,
in der Sonne aufgehängte Wäsche. Wer ist es? Was ist das?
Welch unsterbliche Waschlauge, und welch verlorener
Seifenschaum kommt zurück, welche Weiße?
Wie das Hügelland in der Abenddämmerung ist unsere Wäsche
von Kindheit an, immer und immer dunkler,
und seht jetzt die meine. Seht meine Wäsche,
mein weit aufstehendes Gemach! Hinein
mit der ganzen Luft, und der ganze Himmel darüber!
Die Erde kleidet sich mit Erde! Noch weiter hinein!
Hängt sie nicht im Hof auf: dort, auf dem Gipfel,
Wäsche, auf die Sonne und Hahn treten,
und immer der König!
So habe ich beim leisen Morgengrauen gesagt,
denn aufs Neue finde ich sie,
aufs Neue an der frischen Luft, gesund und sicher.
Es war im Fluß, sicher, in dem Fluß,
wo alles gewaschen wird, unter der Brücke.
Sie riecht nach demselben Wasser, nach meinem Körper.
Und ohne Flecken nun! Ist hier einer mutig,
soll er sie doch anziehen! Ich weiß, sie erstickte ihn.
Wohl sehe ich, daß sie ums Herz nicht weiß ist,
doch das macht nichts: eines Tages ...
Ach was, eines Tages, heute, morgen ist das Fest!
Morgen das ganze Dorf auf den Straßen,
und man wird sie erkennen, und wird sagen: „Das
ist sein Hemd, jenes, das nur
ein Flicken war und ihm nicht mehr diente.
Was ist diese Liebe? Wer ist seine Wäscherin?"
...
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