Das hier
wie eine maßstabsgetreue Nachbildung
des Eises
erinnert an die offizielle Zeichnung einer Schneeflocke.
Die Symmetrie von Linien, die der Schnee nicht birgt:
große Nägel zum Beispiel. Und zwischen ihnen weiße Federn.
Und wenn sie größer werden,
zeigen sie, was Großwerden bedeutet: Z e r b r e c h l i c h k e i t.
Das verschafft den gekreuzten Linien die Bezeichnung »Schnee«.
Wie viele Linien braucht es auf einem Papier, damit er sichtbar wird,
fragt sich jemand, der zuschaut, wie es schneit hinter dem Fenster.
Dann wandert sein Blick von der Zeichnung zu der vorherigen,
die ein Tier zeigt.
Was sieht das einjährige Mädchen in der Skizze,
die ihr beim Draufzeigen ein »Miau« entlockt?
Wann wird
diese Zeichnung zur Katze?
Er verlässt die zwei Dimensionen der Zeichnung und kehrt zurück zu den drei Dimensionen des Nachmittags,
der maßstabsgetreuen Nachbildung des Eises.
Eine Skulptur.
Eine Skulptur macht das Vergängliche beständig.
Aber wenn einer Skulptur etwas an der Wange wächst,
Gras zum Beispiel, wird das beständige Eisen vergänglich.
Das Beständige vergänglich machen, einen Gebrauchsgegenstand,
der früher ewig währte:
Radio, Tisch, Haus. Der Überfluss erschüttert die Skulptur.
Das Beständige
und seine Verteidigung
gegen den Konsum und dessen Herren.
Die Beständigkeit ist revolutionär.
Die Beständigkeit ist z e r b r e c h l i c h.
Wie das Eis
festgehalten in einer Skulptur.
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