„Immer mehr Licht', sagst du und stehst im grünen Viereck des Fensters dabei. Lautlos bläht der Wind die Segel der Vögel, Nebel versinkt in der Schlucht wie ein leckes Boot. Wenn ich den Kopf im Kissen berge ist es, als hörte ich alle Wecker des Dorfes gleichzeitig - mein Morgen ist auch der Morgen des Schlachters und der des Vorsitzenden, unsere Sonne geht auf in hektischem Gepiepse, die Welt wird auf dem Zifferblatt geboren, Straßen kullern aus der Sekunde wie die Nuss aus der Schale, die der Schuh auf dem heißen Asphalt knackt. - Könnte man doch alles einfacher sagen - am Nullpunkt ankommen oder an der Grenze und schreiben:,,Es war schwer ohne dich', und weiter:,,Wie gut, dass Du gekommen bist', statt dessen aber: „Du stehst im grünen Viereck des Fensters; die Äpfel erinnern an Kristalle', oder: „Du wirst abfahren, dein Duft wird dieses Zimmer langsam verlassen, quälend wie Kopfschmerz nach einem langen Tag.' Ein schwarzer Hund kommt vom Garten ins Haus, der Weg schimmert vor Leere und die Schwüle eröffnet kleine Cafs in den Veranden. „Immer mehr.' Das Zeigestäbchen der Birke berührt den Mond, der sich ins Blau zurückzieht, als die Nacht ausgesogen ist. Grillen zirpen im Gras wie verlorene Uhren. Aus der Schlucht steigen die Rufe der Vögel. -„Unser Glück ist ein Zufall.'
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