Laß mich in dieser Stunde
des Schmerzes mit heiteren
Worten zu dir sprechen. Zwar wissen wir,
daß Skorpion, Blutegel und Floh
manchmal heilen. Doch du höre, laß mich
dir sagen, daß trotz
so viel beklagenswertem Leben, ja,
trotzdem und selbst jetzt,
wo wir besiegt, nie bezwungen sind,
der Schmerz die Wolke ist;
die Freude, der Raum;
der Schmerz der Gast ist;
die Freude, das Haus.
Daß der Schmerz der Honig ist,
Symbol des Todes, und die Freude
sauer, trocken, neu ist,
das einzige, was
wirklich Sinn hat.
Laß mich mit alter
Weisheit sagen:
trotzdem, trotz
all der Trauer
und auch wenn es sehr schmerzhaft ist, und auch
wenn es manchmal unsäglich ist, immer, immer
ist die tiefste Wahrheit die Freude.
Die aus einem trüben Fluß
reine Wasser macht,
die bewirkt, daß ich dir jetzt
diese so unwürdigen Worte sage,
die zu uns kommt wie
die Nacht kommt und der Morgen kommt,
wie ans Ufer
die Welle:
ganz unvermeidlich.
This poem has not been translated into any other language yet.
I would like to translate this poem