Eine Kammer Wind Poem by Milan Děžinský

Eine Kammer Wind

Ich legte einen Baumstumpf frei.
Und das zähe Holz wich zurück,
federte in verschiedene Richtungen …
In der Erde öffnete sich
eine Kammer, triefnass, voll Wind -
mein Reichtum, ein atmendes Rascheln,
mein konzentriertes Blut,
glänzend, zur Seele schießend;
alles was war,
woraus ich geschmiedet, wovon gelöscht,
von wem zu jeder Jahreszeit gejagt;

in dieser Erde, mit nassen Händen,

mir selbst unverständlich.

Übertragung ins Deutsche von Steffen Popp

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