er gab es, er warf es hin Poem by DONALDAS KAJOKAS

er gab es, er warf es hin

er gab es, er warf es hin, ich spüre
direkt physisch wie ich ergraue, ich hab es verdient

Gottes (bin ich)

so möchte ich leben in der Zeit die mir
bleibt, so, im Flüsterton, mitten im Winter
in einem leeren Café am Fluss da sah ich
ein dickes Männchen, das zerschlug das Geschirr
und schwenkte die Tischdecke wie eine Fahne drauf
floh es nach draußen legte sich platt auf die Schulterblätter
in einen Schneehaufen und heulte herüber zu seiner Frau:
„Schau her,
in dieser Eisscholle brennt eine Kerze!"
„Beruhige dich ... reg dich nicht auf ... du darfst dich nicht aufregen ..."
„Zwei Kerzen! schon drei!"
Und der Seufzer der Frau: „Ich sehe sie nicht..

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