Wir warteten fast drei Stunden lang vor dem Krankenhaus.
Sie warteten, um sicherzugehen, dass meine kleine Tochter nie wieder weinen würde.
Die Krankenschwester brachte meine schlafende Tochter heraus, verbunden und in eine saubere weiße Windel gewickelt.
Die Krankenschwester band ihr ein rosa Band um, damit sie hübscher aussah.
Ich wurde ohnmächtig, als ich sah, wie sie in einen kleinen weißen Sarg gelegt wurde.
Wir machten uns in dem kleinen gelben Auto unseres Nachbarn auf den Weg.
Wir schlängelten uns durch die Bergstraße.
Ich lauschte und lehnte mich auf dem Rücksitz zurück.
Man hörte nichts, der Motor des kleinen gelben Autos war nicht besonders laut, obwohl es bergauf ging.
Ich bat unseren Nachbarn anzuhalten.
Er hielt an, damit
ich wieder lauschen konnte, ob meine kleine Tochter auf dem Rücksitz weinte.
Der Nachbar fuhr weiter, ohne ein Wort zu sagen.
An diesem Tag wurde ich Vater, und meine kleine Tochter sah die Welt.
Sie spürte diese Welt nicht.
Es war fast Morgengrauen, als wir vor der Kirche in der Nähe des örtlichen Friedhofs ankamen.
Ein molliger Mönch und ein schmächtiger Geistlicher erwarteten uns.
Wir haben alles vorbereitet, sagte der Mönch zu meinem Vater.
Sie wollten dem Geistlichen sagen, dass er mich irgendwohin bringen sollte.
Ich wollte das nicht.
Ich wollte meine kleine Tochter verabschieden.
Ich wurde wieder ohnmächtig, als sich vor uns eine bodenlose schwarze Grube öffnete.
Sie gossen Wasser über mich.
Der Geistliche setzte mich auf das benachbarte Grab.
Ich schaute schweigend auf den weißen Steinengel.
Ich taumelte ohne Tränen oder Schluchzen zum Ausgang des Friedhofs.
Auf Wiedersehen, mein geliebtes kleines Mädchen.
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