An die Melancholie,
du stiller Gast in tiefen Stunden,
schwer wie der Nebel,
sanft wie ein erster Schatten.
Du ruhst in den Ecken der Seele,
unentdeckt doch allgegenwärtig.
Dein Atem kühlt die glühenden Träume,
während die Welt draußen lärmt.
Kein Licht, das du nicht milderst,
kein Schmerz, den du nicht ergründest.
In dir liegt die Erinnerung,
ein Flüstern von Vergangenem,
ein Echo des Unausgesprochenen.
Du bist kein Feind,
nur ein Spiegel,
der die Wahrheit leise offenbart.
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