Herbert Nehrlich

Rookie (04 October 1943 / Germany)

Bauernweisheiten - Poem by Herbert Nehrlich

Wenn der Hahn kraeht auf dem Mist
schlaeft der Bauer oder er frisst.
Schnattern die Gaense und alle Entchen
machen die beiden Fisematentchen.
Gibt's auf dem Feld den Kartoffelkaefer
war es die Herde, gefuehrt von dem Schaefer.
Laesst der Trakhener schnell einen fahren
kommen die Heuschrecken sicher in Scharen.
Faellt eins der Schweine rein in den Teich
wird nur der Duemmste der Dorfbauern reich.
Sieht nur die Oma am Schinken den Schimmel
kommt sie am Dienstag schon in den Himmel.
Stottert der Pfarrer sehr schwer bei der Predigt
ist er bei Gott und der Witwe erledigt.
Tritt in die Kacke der stolze Gendarm
beisst ihn der Schaeferhund gleich in den Arm.
Geht sie zum Baecker und schliesst nicht den Riegel
faellt auf den Kopf ihr vom Dache die Ziegel.
Singt in der Dusche der froehliche Freier
wackeln und huepfen die eigenen Eier.
Soll der Brief reisen, nichtsdestotrotz
kann man ihn kleben, mit etwas Rotz.
Frueher durft' Vater Kinder verhau'n
oft wurden Hoeschen dann etwas braun.
Pinkelt man abends flugs aus dem Fenster
gibt's in der Nacht gar keine Gespenster.
So ich will hoffen es hat Dir gefallen
noch einen Whiskey und dann muss ich lallen.


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Poem Submitted: Wednesday, October 11, 2006

Poem Edited: Friday, October 15, 2010


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