[Du trittst ein. Du sprichst.] Poem by NINA MAZJASCH

[Du trittst ein. Du sprichst.]

Du trittst ein. Du sprichst. Du schmiegst dich an erregt.
Fragst: Komme ich auch gelegen -
so unverhofft?

Und die Augen funkeln. Und die Lippen lachen. Die Reden
umschweben das Herz, wie Kirschblüten blinkend.

Es gibt uns - und es gibt uns nicht. Wie zwei Blütenblättchen wir sinken
strudelnd in einem weit offenen sonnigen Trichter.

Und wir trinken - können uns nicht satttrinken an jenem hochzeitlich kristallklaren Strahlen

und dieser Durst ist -
das einzige wahrlich Reale.

COMMENTS OF THE POEM
READ THIS POEM IN OTHER LANGUAGES
Close
Error Success