Ich habe für dich einen Kranz aus meinen Versen geflochten.
In Erinnerung an deine Träne, so sauber wie ein Brunnen.
An dich, dass du mir lange Verse vorliest und mir sagst, was sich hinter der Traurigkeit des Dichters verbirgt.
Dass du mich gelehrt hast, dass das Leben ein Schloss ist.
Wie der Schrein vom Schöpfer selbst gemacht und präsentiert wurde.
An dich, dass du beim Lesen meiner ersten Reime gelacht hast.
Dass du mich gelehrt hast, den Namen meiner Geliebten zu verbergen.
An dich, der du die Flamme deines Lebens mit deiner Hand gelöscht hast.
Tränen für ungeborene Kinder und deine unglückliche Liebe.
Dein Herz erträgt so viele Schläge wie ein harter Stein.
Deine sterbliche Stunde ist in Blut getränkt.
Statt einer Mahnwache schenke ich dir einen Kranz aus meinen Versen.
An deinem Grab werde ich dir ein Sonett vorlesen, mein Debüt.
Nastasimir Franovic
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