Der Himmel geht weiter
Das erkenne ich an deinen Schultern
Du nennst es Unordnung
Ich nenne es Versunkenheit
Du schwärmst für die Flüsse
Ich für die Verwildertheit eines Baches
Du für das Vagabunde im Menschen
Ich für diesen und jenen
Für das Zurückgelassene hinter der Tür
Du gehst ins Meer
Ich bin eifersüchtig auf alle Wasser
Alle Wasser sammle ich zu deinen Füßen
Zu deinen Füßen, suche ich die Unendlichkeit
Die Ferne geht weiter
Das erkenne ich an deinen Schultern
Wer schüttet nun hinter wem Wasser zum Abschied her
Ich sehe mir die Wunde des Wassers an
Übersetzung: Ulrike Almut Sandig
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