Unter Seiner Krone Poem by Floy Dy Ra Aka Floyd Floydson

Unter Seiner Krone

Rating: 5.0

Ich würd so gern im Baum mal wohnen -
hoch droben unter seinen Kronen -
mich fühlen wie sein Weggefährte -
auch wenn er stehen bleibt auf meinem Weg und ich ihn ehrte -
er lehrte mich Geduld zu haben -
zu stehen im Kalten wie im Warmen -
zu wurzeln mal flach, mal tief -
im Wind oder am Berg zu wachsen auch mal schief -
dem Sturm zu trotzen, ja sogar dem Blitz -
Namen und Herzen sich ritzen lassen oder auch einen Witz -
durch Regen und der Sonne kraft -
Nahrung aus dem Boden ziehen, wie Saft -
mit Wurzeln sich an Felsen krallen -
auch wenn saisonal die Blätter fallen -
doch manche haben dagegen Nadeln -
sie bleiben grün, sind nicht zu tadeln -
doch dafür fallen viele dem Weihnachtsbrauch zum Opfer -
gar andere nagt der Bieber oder der Kopf von manchem Klopfer -
so geht es tagein tagaus und in der Nacht -
die Eule ruft, die Taube wacht -
sie bauen Nester in den Zweigen -
es krabbelt Getier und tanzen Reigen -
die Elfen wohnen in alten Stümpfen,
wo selbst die Pilze ihre Nase rümpfen -
manchmal schwebt auch ein Käferchen
hell leuchtend um seine Krone -
heut ist´s eher der Nachbar mit seiner Drohne -
doch würde ich gern mal ganz in ihm wohnen -
nur einen Sommer -
sein Leben fühlen, mit seinen Kronen.

Alle Rechte vorbehalten
© Floy Dy Ra,21.01.2017

Saturday, January 21, 2017
Topic(s) of this poem: blitz,home
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