Wenn Ich Ein Flüchtling Wär´ Poem by Floy Dy Ra Aka Floyd Floydson

Wenn Ich Ein Flüchtling Wär´

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Wenn ich ein Flüchtling wär´
ich würd mich wohl wehren
gegen die Mär´
zu sein ein Ding,
genauso wie ein Engerling.

Zu sein allein vom Wort
ein Ding, ja eigentlich ne Sache,
wie man hier wohl einordnet
´nen Hund oder die Katze.

Ganz reduziert auf
meine Sächlichkeit
nicht Man nicht Frau,
nicht einmal Kind
ganz reduziert zur Sache
nur durch die Sprache,
in Eile und geschwind´.

So möcht´ich euch desgleichen
auch gerne reduzieren,
zum Quotenstaat mit
inhumanen Gesetzen
gleichwohl mir fehlt die Sprache
beim fabulier´n
doch seid ihr zumindest nicht
der menschen Freund,
denn sonst hätte eure Sprache
dieses nicht versäumt.

Ihr macht euch wohl so gerne
ach, über Quoten, so gerne wohl hier her,
ihr seid für uns verboten
denn euch fehlt Empathie
und jegliches Gespühr´.

Wir flüchten ganz ohne Moos
und sind am Ende ganz seelenlos
verbrannt und einfach nur geschunden,
ihr habt durch Tränen und durch Flucht
nur noch unsere Erbärmlichkeit gefunden.

Uns tritt entgegen, nur noch der deutsche Mob
in allen häßlichen Facetten
ach, hätten wir die Wahl,
wir blieben in unseren Stätten
und hätten Lob für euch auf allen Wegen.

Nun sind wir hier und sind wohl
angewiesen auf euer Willkommen,
was soll´n wir tun,
am Ende bleibt uns
auch euer Hass
in eurem Land wohl unbenommen.

Alle Rechte vorbehalten
Floy Dy Ra,25.02.2016

Thursday, February 25, 2016
Topic(s) of this poem: racism
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