Wiege Poem by Nastasimir Franovic

Wiege

Wiege

Geliebte, sei mein Land, die Wiege meiner Vorfahren
Ewig und für immer
Deine unerschöpflichen Quellen und dein Wasser aus dem Karst
Wenn du einmal von der Freiheit getrunken hast, wie du von diesem Wasser getrunken hast
gibt es keine Fesseln und Ketten die stark genug sind
um die Freiheit zu verdunkeln
Jeder Schlag verwandelt sich in ein trotziges Lächeln
Schlagt zu, schlagt zu.
Es gibt keine Gewalt und keinen Kalvarienberg, der uns zwingt, nicht mehr zu sagen
Solange noch Blut in uns ist
Und so viel, wie unser Boden trinken kann
Wann immer ich in den Himmel schaue, klickt ein Falke
Ein Steinadler fliegt durch unsere Felsen
Der auf unserer stolzen Fahne fliegt
Rot wie unser Blut
Fahnenträger werden wie Weizengarben fallen
Aufrecht wird unsere Fahne stehen
Stolz und für immer

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