Das Sitzen Poem by Mario, Lucien, Rene Odekerken

Das Sitzen

Der Stuhl trägt mich,
stumm und fest.
Die Luft um mich,
unbewegt und still.
Ein Lichtstrahl fällt,
schräg durch das Fenster,
zerteilt den Raum.

Zeit rinnt,
unmerklich,
wie Sand durch Finger.
Gedanken ziehen,
manche verweilen,
andere entfliehen.

Ich sitze nur,
ein Moment,
der bleibt,
doch vergeht.

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