Ein Freund In Der Nacht Poem by Arndt Stelter

Ein Freund In Der Nacht

Dein Schweigen, fällt mir so schwer.
Vorhin, ist so lange her.
Ich sitze hier fest. Im Sekundentakt.
Und frage mich, was uns eigentlich packt.
Spiel ich das Spiel nur in meinem Kopf?
Oder hängt das alles nur an einem tropf?

Wenn du schweigst, wird die Stille zum Feind.
Weil mein Kopf sich den nächsten Blödsinn reimt.

Was, wenn am Ende doch alles ganz anders war?
Und ich sehe Geister, wo alles sicher schien und klar?
Vielleicht bin ich dir gar nicht so unendlich wichtig.
Vielleicht ist mein Sehnen nach Nähe nur flüchtig.
Ich wollte nur einen echten Freund in der Nacht.
Was, wenn du mich nie so gesehen hast?

Die Schritte verhallen. Zweifel im Raum.
War dieses 'Wir' nur ein einsamer Traum?
Ich baue Kulissen aus Worten von dir.
Doch ohne dein Zeichen erfrieren sie mir.
Du lachst mit den andern. Ich schaue nur zu.
Wer bin ich für dich, wenn ich schweige?

Wer bist du?

Was, wenn am Ende doch alles ganz anders war?
Und ich sehe Geister, wo alles sicher schien wie wahr?
Vielleicht bin ich dir gar nicht so unendlich wichtig.
Vielleicht ist mein Sehnen für dich nur flüchtig.
Ich wollte nur einen echten Freund in der Nacht.
Was, wenn du mich nie so gesehen hast?

Ein echter Freund.
Oder hab ich mir das nur ausgedacht?

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Wednesday, July 8, 2026
Topic(s) of this poem: war
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