GROLL Poem by Gonca Özmen

GROLL

Nun entließ ich mein Gesicht in das Meer
Ein zerstreuter Mythos im Wasser aus dem Maul eines Fisches

Als ich die Städte verstand, sah ich die schamhaften Sperlinge
Und die Traufen in der Sprache des Holzes grollend

Die Erde hört nicht mehr ihren Lärm
Ein Haus ruht im Schatten des Baumes

Auch die Tage sterben weg
Immer älter wird die Stimme des Abends

Und du, in der Dämmerung flüchtig erinnert
Einen langen Weg gingen deine Augen auf und ab

Wenn du mich küßt, zerfällt die Zeit
Dann werde ich dein Hof, dein Unkraut

Übersetzt von Tevfik Turan

COMMENTS OF THE POEM
READ THIS POEM IN OTHER LANGUAGES
Close
Error Success