Herbert Nehrlich

Rookie (04 October 1943 / Germany)

Meiner Mutter Zum Muttertag 2006 - Poem by Herbert Nehrlich

Was schreibt man denn zum Muttertag,
wie schoen die Jugend einst gewesen?
Schick das Gedicht dann zum Verlag,
die Mutter kann es spaeter lesen.

'Wenn man noch eine Mutter hat',
beginnt man, spaeter kommen Rosen,
ein bunter Kaefer auf dem Blatt
und uebergrosse Lederhosen?

Erinnerungen werden wach,
verblassen nie in ihren Farben.
Und ploetzlich kommt der Seufzer 'Ach',
da gab es Streicheln und auch Narben.

Ein Rosenbusch, im kuehlen Garten
die Dornen sind nur zum Behueten,
das Leben laeuft und laesst uns warten,
aus Knospen spriessen rote Blueten.

Sie steht am Abend ihres Lebens,
noch immer gibt sie ihre Hand.
Und war die Muehe oft vergebens,
es wuchs nur staerker, dieses Band.

Und, wie ein kleiner roter Faden,
aus bestem Hanf, begleitet er
das Kind, bewahrt vor allem Schaden.
Nie sagte sie: 'Es geht nicht mehr.'

Das Robbenkind hat eine Mutter,
doch schlaegt die Gier es grausam tot,
ein Fell mit schoenem Baumwollfutter!
Vergiss die Mutter, ihre Not.

Ein Kind, noch jung, im Leben kaum
die Augen an der Pracht geweidet,
es stirbt, die Mutter sieht's im Traum,
zerrissen ist das Band, sie leidet.

Wenn Du noch eine Mutter hast,
sie ist ein Schatz von Diamanten,
denn Muetter tragen jede Last,
die anderen, das sind nur Tanten.


Comments about Meiner Mutter Zum Muttertag 2006 by Herbert Nehrlich

  • (5/9/2006 10:25:00 PM)


    To My Mother on Mother's Day in 2006, Well Herbert I hope I translated that much correctly. Blessings, Bill Grace (Report) Reply

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Poem Submitted: Tuesday, May 9, 2006



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