Sisi Poem by Mario, Lucien, Rene Odekerken

Sisi

Ein Schatten in goldenen Hallen,
leichtfüßig wie der Wind,
doch gefangen in unsichtbaren Ketten.

Die Welt bewunderte ihr Antlitz,
doch niemand sah die Narben ihrer Seele.
In Gärten suchte sie Stille,
auf Reisen suchte sie Freiheit,
doch der Schmerz folgte ihr wie ein treuer Begleiter.

Ein Herz voller Sehnsucht,
eine Seele zwischen Welten,
niemals ganz hier, niemals ganz dort.

Und als der Dolch sie fand,
verschwand sie wie ein Blatt im Sturm,
nur ein Flüstern blieb zurück.

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