Ein Sonntagskind, sagt man,
wird mit Licht geboren,
mit sanften Wegen unter den Füßen,
und Wellen, die niemals zu hoch schlagen.
Doch was ist Glück, wenn nicht
das Finden von Wärme in Kälte,
das Erkennen von Schönheit im Schatten?
Nicht das Geschenk des Himmels,
sondern die Kraft, es selbst zu schaffen.
Ein Sonntagskind geht nicht nur auf Blumen,
es spürt auch die Dornen,
die Erde, die nach Regen duftet,
die raue Hand des Lebens, die lehrt.
Es trägt kein leichtes Leben,
sondern ein tiefes.
Nicht frei von Lasten,
doch reich an Sinn.
Vielleicht ist ein Sonntagskind
nicht geboren, sondern gemacht.
Durch Mut, durch Stille.
Durch das Vertrauen,
dass jeder Schritt zählt.
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