Tolar und Dinar, vermischt in meiner Tasche:
Zenit und Sonnenfinsternis
zur selben Zeit, auf beiden Himmelshälften.
In den Belgrader Terazije wird meine Haut
bereits seit zwei Jahre aus zweiter Hand angeboten:
Die Durchsichtigkeit stottert
die letzten Modestunden ab.
Die Schneiderwerkstätte in Zemun
hat, dreimal so teuer wie meine Augen, auch
von den Uniformen betrunkener Generäle
abgerissene Knöpfe im Angebot.
Meine Vulva schwimmt auf der Ljubljanica:
Sucht vergeblich dürre Felder
und hofft auf ein Voraushonorar
für Dauerbewässerung.
Und mein Kopf ist der Sockel
eines gestohlenen Denkmals:
Die Geschichte von Sieg und Niederlage
auf den Knien, für nur eine Nacht.
Mein Lieber, wir haben
genug für einen Dreimontageanspruch
auf die Luft deines Landes.
Und genug
für die Telefonrechnung
und die Kanalgebühr:
die Informationsflüsse.
Wir sind selbst unsere Sozialversicherung
und unser Kreditreich:
Du und ich, der kleinste Staat der Welt,
mit revolutionärem Programm,
immer im Plan.
Wir können wählen zwischen Erzählung und Gedicht:
Das ist dieselbe Wahl wie
zwischen Gummizelle
und Intensivstation.
Heute gibt es
Papier mit Soße zu essen
und morgen schon
gepfefferte Depression.
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