Von Der Wiege Bis Zum Grab Poem by Mario, Lucien, Rene Odekerken

Von Der Wiege Bis Zum Grab

Ein Atemzug, ein Schrei, eine unbekannte Welt,
weiche Hände greifen nach der Luft,
die Wärme von Armen, das Flüstern von Stimmen,
ein Leben beginnt in der stillen Dämmerung.

Unsichere Schritte, leichtes Lachen,
Tage dehnen sich wie weite Felder,
Neugier wie ein aufsteigendes Feuer,
brennt durch das Gewicht der Jahre.

Liebe kommt und vergeht wie die Jahreszeiten.
Gesichter erscheinen und verschwinden wie Schatten,
die Zeit bewegt sich vorwärts,
niemals still.

Linien graben sich tief in die Haut,
das Herz schlägt langsamer, leiser,
Erinnerungen ruhen in der Stille,
ein Leben gesammelt in der Dämmerung.

Dann wieder ein Atemzug, aber nun ein Flüstern,
die Hände, einst greifend, sinken zur Ruhe.
Die Erde empfängt, der Himmel ist Zeuge-
eine Reise endet, ganz und gar.

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