Deutschland, du alte Seele,
verwundet und schwer,
deine Straßen tragen Schatten,
die einst Licht waren.
Die Stimmen deiner Kinder
sind von Angst erstickt,
ihre Träume flüchten,
fort in die kalte Nacht.
Ein Feuer brennt in deinen Städten,
doch es wärmt nicht,
es frisst,
es zerstört,
es hinterlässt nichts als Asche.
Die Freiheit, die du trugst,
ein stolzes Banner,
jetzt zerissen,
umklammert von Händen,
die sie nie verstanden.
Du gehst gebeugt,
unter Lasten, die dir fremd sind,
unter Schreien,
die nicht deine Sprache sprechen.
Doch in deiner Erde schlägt
noch immer ein Herz,
ein unermüdlicher Puls,
der dich mahnt:
Steh auf.
Erinnere dich,
an die Stärke, die du warst,
an die Hoffnung, die du sein kannst,
an die Heimat, die lebt,
wenn du es wagst.
Deutschland, erwache,
die Schatten sind nicht ewig.
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