Sie lebt in den Zwischenräumen der Worte,
in Blicken, die einen Moment zu lang verweilen,
im Schweigen, das lauter spricht
als jedes Geständnis es könnte.
Sie verbirgt sich hinter beiläufigen Lächeln,
eingewoben in das Gewebe
gewöhnlicher Tage,
ein Schatten, der folgt, ohne gesehen zu werden,
ein Flüstern, getragen vom Wind.
Kein Name, kein Anspruch,
nur der Schmerz dessen, was nicht sein darf
die Wärme eines Feuers,
das nie entfacht wurde und doch immer brennt.
Sie wächst in stillen Ecken des Herzens,
genährt von der Distanz,
gefüttert von der Angst,
was zerbrechen könnte, wenn es
ausgesprochen wird.
Und doch
ist sie so real wie der Atem,
so beständig wie der Himmel--
unsichtbar, ungehört,
aber niemals ungespürt.
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