Deine langen, schmalen Finger
geboren aus der Liebe zwischen einer Harfe und dem Wasser,
berühren mich immer zum ersten Mal.
Deine Finger, an deren Spitzen
noch unausgesprochene Worte haften,
verweilen nie an einer Stelle,
sondern ziehen mit dem Wind.
Deine warmen Handflächen
in der Stunde, wenn der Tag zur Neige geht -
wie viel unüberlegte Beherztheit
ist darin?
Ihr versteht es nicht, leichte Konversation
zu machen: in großen Tiefen,
in zerbrechlichen Hoffnungen wohnt ihr.
Ihr seid der einzige Ort, an dem
die Geschichte immer noch warm ist.
Wegen der Berührungen, die in das Schicksal versinken.
Wegen einem Zuwenig an Liebe.
Deshalb gibt es euch, ihr Handflächen.
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