Eine Verödete Fabrik In Detroit

Ketten sind an den Toren und Stacheldraht droht,
Eiserne Authoritäten gegen den Schnee,
Und dieses graue Denkmal an den Intellekt
Hält dem Wetter stand. Furcht vor müssigen Händen,
Protesten, Männern in Reihen und vor der allmählichen
Korruption ihres Verstandes durchströmen noch immer diesen Zaun.

Durch die geborstenen Scheiben kann man noch sehen
Wo die grossen Pressen in ihrem Auf und Ab innehielten
und so, im Raum schwebend, am endgültigen Saum
Der Ewigkeit stecken geblieben sind.
Die gusseisernen Räder stehen still, man kann die
vormals verschwommenen Speichen, die Streben sehen,

Und den Kräfteverlust der Menschen erahnen,
So erfahren und stetig, den Verlust der Jahre,
Den schrittweisen Verfall ihrer Würde.
Menschen haben in diesen Giessereien gelebt, Stunde um Stunde;
Nichts, was sie geschaffen, hat die rostigen Getriebe überlebt,
Die vielleicht einmal ihre Lobrede ausgespuckt hätten.

This is a translation of the poem An Abandoned Factory, Detroit by Philip Levine
Friday, December 16, 2016
Topic(s) of this poem: work
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