Im Schatten meines eigenen Seins
sah ich jemand anderen gehen,
kam zu der Erkenntnis,
dass ich nicht länger ich selbst war,
dass ich mich verloren hatte.
Mit jedem Schritt, den ich machte,
began ich zu zweifeln,
ob ich noch den richtigen Weg ging
und ob ich überhaupt
mit Sicherheit sagen konnte,
dass ich noch ich selbst war.
Ich blickte in den Spiegel,
doch erkannte meine Augen nicht.
Sie schienen tiefer, fremder,
als ob ein anderes Wesen
hunter meinem Blick verborgen lag.
Meine Stimme klang hohl in der Stille,
meine Worte verwehten im Nichts.
War ich noch der Reisende
oder nur ein Schatten
dessen, was ich einst gewesen war?
Mit zögernden Schritten ging ich weiter,
suchte nach Vertrautem,
nach einem Hauch dessen, was einst war.
Und irgendwo in der Ferne,
in den Nebeln meiner Gedanken,
hoffte ich, mich selbst wiederzufinden.
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