poet Herbert Nehrlich

Herbert Nehrlich

Zum Geburtstag - Meiner Mutter

Wer eine Mutter hat die lacht
und selbst sich manche Freude macht,
die morgens aufsteht und erst gaehnt
und dann so nebenbei erwaehnt
dass unsre Welt 'ne schoene ist.
Und dass die ziemlich kurze Frist
die uns gegeben, reichen muss
sonst waer' es eine harte Nuss.

Natuerlich muessen Zeichen kommen,
von Kindern, anderen und Frommen,
die Positives in sich tragen.
Man will nur immer wieder fragen
warum sie soviel klagt und schimpft,
es ist als waere man geimpft,
als Kind, und dieser Impfstoff bleibt,
wie er im Blut herum sich treibt.

Er hat was Negatives inne
drum sage ich, in diesem Sinne
man lasse Freude in die Herzen
das daempft, und treibt sie weg, die Schmerzen.

Dies soll nun keine Predigt sein,
von so weit weg schon gar nicht, nein!
Wie damals als der kleine Pfaffe
von Tueren sprach, auf dass man schaffe
den Schritt, auch zoegernd durch die Schwelle
denn nebenan ist's sonnig, gelle!

Man sagt dass mit den Jahren immer
die Menschheit und die Erd' wird schlimmer
und dass sogar das Wetter wechselt
vergiss nur nicht, es wird gehaeckselt
und Spreu vom Weizen schoen getrennt
das Leben, es beginnt im Lent
und bringt uns Sommer und den Winter,
das sagte schon der Sachse Ginter.

Man nehme es, mit einer Prise
Gewuerzgemisch, wobei man diese
gibt in die Lebenssuppe schoen.
Sind Bohnen drin gibt's auch Getoen
so, kurz gesagt, man richtet an
fuer Kind und Frau sowie den Mann
was man im Lauf der Jahre isst.
Ein Mensch geniesst, der Teufel frisst
und deshalb haben wir Manieren
und unterscheiden uns von Tieren.

Nach dieser Kleinphilosophie
send' von uns allen ich von hie
die besten Wuensche fuer den Tag
der oft noch wiederkommen mag
setz Dich gemuetlich in den Sessel
ein andrer hoert den Kaffeekessel.

Ein schoenes Stueck der Sahnetorte
dann spricht der Juengling ein paar Worte
und lass Dir schoen den Tag versuessen
so schliess ich also, mit den Gruessen
die herzliche Gedanken bringen
und, hoerst Du es, von fern das Singen?

Poem Submitted: Friday, September 30, 2005
Poem Edited: Thursday, October 27, 2011

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Comments about Zum Geburtstag - Meiner Mutter by Herbert Nehrlich

  • Fox Nekitsune (11/3/2005 8:27:00 AM)

    my mother and i dont get along, i calnt remeber the last time we laughed together.

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  • Mahnaz Zardoust-Ahari (9/30/2005 9:45:00 PM)

    LOL! ! I promise I won't....but at least I get the gist now :)

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  • Herbert Nehrlich1 (9/30/2005 9:30:00 PM)

    Just don't post the translation, it wil be worse than those from the Black Forest Fairy.
    H

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  • Mahnaz Zardoust-Ahari (9/30/2005 9:20:00 PM)

    Very touching poem.....no I haven't taken to learning German.....yet. I have a translator installed on my computer.

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