Cornell C. Bachmann

Rookie (9th of July 1958 / Bedford / England)

Stell Dir Vor.... - Poem by Cornell C. Bachmann

Stell dir Vor, du gehst an eine Party,
auf die du dich gefreut hast, um zu sehen, zu reden, und alte Freunde und Wohn Kollegen zu treffen.

Stell dir Vor, du schaffst es dich durch die Menschentrauben, von Ellbogen, und stossenden Schultern, stampfenden Füssen hindurch zu zwängen.

Stell dir vor, wie du plötzlich vor dem Tür Mann stehst, nur 30 cm von seinem Arm entfernt
die drückende Menschenmenge hinter dir dich plötzlich in den leeren Raum vor dir katapultiert

Stell dir vor, du kommst in einen Raum, wo die Transpiration der Menschenmenge von der Decke tropft, der äzende Rauch der Rauchmaschiene dir in der Nase brennt, der Bass der Lautsprecher so laut, dass dir der Solar Plexus vibriert und dich wegen den Schmerzen in die Flucht schlägt. (Kann es in dieser Hinsicht sein, dass dies nur mein Empfinden ist,
und für meine Mitmenschen gerade eben dies als aphrodisiac und mega cool finden.

Stell dir vor, dass du merkst, dass die Ohr Stöpsel nicht in deiner Tasche sind.


Stell dir vor, dass du ein bekanntes Gesicht triffst,
Herzlich das Gegenüber zum Neuen Jahr umarmst.

Stell dir vor, dass dieser Freund dich fragt, ob du helfen kannst ein grad aufgetretenes Problem zu lösen.

Stell dir vor, du fühlst dich wohl, weil hier Spontanität und Ideenreichtum gefragt sind und es genau dieses Gefühl ist das dir Eigen ist du darin aufgehst.

Stell dir vor, er sagt dir dass die Toiletten verstopft sind, der Wasserspiegel auf dem Boden steigt und er keine Zeit mehr dafür aufwenden kann, da er Musik auflegen muss.

Stell dir vor, du bekommst ein Paar Gummi Stiefel, ein Bund Schlüssel und eine Anweisung wo die Gummi Handschuhe zu finden sind.

Stell dir vor, dir wird gezeigt wo der Ausruhe Raum der DJ’s und wo du dich umziehen kannst inkl. Code des Vorhängeschlosses

Stell dir vor du, hast deine Schuhe mit den Gummi Stiefel vertauscht und dein Gehirn auf Aktion eingstellt, weil jetzt Zeit von kurzer Dauer ist.

Stell dir vor, du stehst dank den steifen Gummi Stiefel glücklich in einer grauen Brühe aus wässrigem Pulp aus Papierfetzten, schwimmenden Bierflaschen, hörst wie sich ein mutiger Mensch doch ins Abiss der Nässe hineinwagte um dem Druck des Bieres Auslass zu gewähren und findest dass nur eine Brücke oder Plattform hier Abhilfe schaffen kann

Stell dir vor, du bist zurück im Rest Room hinter dem Vorhängeschloss, sitzt auf einem umgedrehtem Lautsprecher Gehäuse und du schaust im Raum herum..

Stell dir vor ein ruinöses Gerippe, dessen Vor Leben mal ein stattlicher Schreibtisch mit beidseitigen Schubladen die tief im Inneren verschwanden.... Ja, knarrt jetzt das Gerippe, „ nimm mich mit“ Ich möchte nochmals berühmt werden, Ich es damals war, als ich als Einziger im Schaufenster stand, und angegafft wurde von so vielen Augen.... wären es Lichter gewesen, man damit die halbe Bahnhofstrasse hätte beleuchten können.. Ja nimm mich mit, .. auch auf denm Boden werde ich gerne liegen, auch im Wasser, wo ich aufquellen werde, Bitte, nimm mich mit.. Mach mich nochmals zum Star knarrt das Gerippe so laut, die Haare stehen zu Berg und man merkt, dass es ernst gemeint ist und besser darauf eingeht...

Stell dir vor, du hast Arme mit Beinen und etlichen Händen bekommen das Holzbündel in den Gang vor der Toilette zu transportierten.

Stell dir vor du hörst ein geblubbere aus dem Wasser
und das quitschen der Bretter gibt zu verstehen, dass der Aka Schreibtisch nochmals seinen Höhepunkt erlebt und glücklich in der letzten Scheisse steckt.

Stell dir vor, die Freude die du verbreitest, als so viele Menschen trockenen Fusses ihre Geschäfte wieder machen können.

Stell dir vor, die glücklichen Party Vergnüger, die dir auf die Schulter klopfen und gratulieren dass du das problem auf so Spontane und Effektive Art gelöst hast.


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Poem Submitted: Wednesday, January 27, 2010



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